Mit dem gütigen Geist
… ist John Lennon gemeint. Er starb an meinem Geburtstag, so wie mein Urgroßvater. John prägte mich jedoch mehr und entließ uns in eine Welt, die er heute wahrscheinlich freiwillig verlassen hätte. Aber nicht ganz ohne zu guterletzt nicht doch noch hier und da eine zynische musikalisch verpackte Bemerkung über die merkwürdige Beschaffenheit des Irdisch-Menschlichen zu hinterlassen.
Keine Weihnachtzeit vergeht, an der ich nicht seine Ermordung vor Augen habe. Ich weiß noch wie ich an dem Tag morgens in die Schule musste, und links und rechts vom Bürgersteig standen Kerzen in allen Fenstern, in allen Häusern. Auch bei meiner Mutter. Es war eine bedrückende Stimmung, morgens um 7, im Halbdunkel der schneebedeckten berliner Altstadt, die damals noch, wie kleine Jungs mit ihren Narben am Oberarm, mit Schußlöchern aus dem zweiten Weltkrieg in den Hauswänden zu beeindrucken versuchte.
Jetzt wird es sicherlich bald wieder hundertausende Reportagen über ihn hageln und neue “Best of” Kompilations werden feil geboten. Eines seiner ironischsten Werke der letzten Schaffensphase vor seinem Tod möchte ich uns allen als “Kloß im Hals”, aber in noch visuell verstärter Form, mit auf den Weg in die ach so “beschauliche!” Weihnachtszeit mitgeben. Ja, auch ich bin zuweilen ein boshafter Zyniker. (Achtung Ironie!) Mit diesem Video, welches John Lennons Ironie und zugleich uns Menschen am besten beschreibt, möchte ich euch und uns eine “schöne kuschelige Weihnacht” wünschen, gepaart mit Glückwünschen zu einem “erfolgreichen” neuen Jahr und “reichlich vielen Geschenken”! Wie wärs mit “geballter” Post aus Afghanistan?
Wer glaubt, John wollte uns mit diesem Song nur frohe Weihnachten wünschen, hat noch nie Weltschmerz verspürt. Viel “Spass!” beim anschauen:
! Hinweis: Video nicht für Jugentliche unter 18 geeignet !




